Stille und Konzentration

DID43311 • 29. August 2019

Alles wird aus der Stille geboren in dieser lauten Welt.

Bemerkenswert was ich gerade von dem Dirigenten Christoph Eschenbach gelesen habe :

Was bedeutet für Sie Stille?

Alles wird aus der Stille geboren in dieser lauten Welt. Stille ist unglaublich notwendig für Konzentration, Denken und Fühlen. Dafür müssen Sie sich zurückziehen. Stille hat auch sehr viel mit Spannung zu tun. Am Ende eines Stückes muss ein Raum entstehen, wo etwas nachwirkt und nicht zerklatscht wird. Das kommt auch aus dem Zentrum. Man muss wahnsinnig kontrolliert sein mit dem Atem. Sonst kann man die Stille nicht regieren.

Konzentration scheint für Sie besonders wichtig zu sein.

Ja, im wörtlichsten Sinne, „Kon“ und „Zentrum“. So dirigiere ich, aus dem Zentrum heraus in die Bewegung. Diese Körperlichkeit beim Dirigieren ist mit dem Atem verbunden. Sie setzt sich durch den Atem im Orchester fort, und dann bekomme ich den Schwung von Atem wieder zurück. Das ist fast wie Ballett.

Christoph Eschenbach, 79, Dirigent, Pianist - ab September 2019 – Leitung des Konzerthaus-Orchesters Berlin

Der Text - Auszüge aus dem ZEIT MAGAZIN Nr. 35 / 21. August 2019 : "Christoph Eschenbach: Das Leben war auf einmal eine große Einsamkeit" - Als Kind hörte er vorübergehend auf zu sprechen, die Musik erlöste den heutigen Dirigenten. Das Gespräch führte Herlinde Koelbl, lesen Sie hier den ganzen Artikel: https://www.zeit.de/zeit-magazin/2019/35/christoph-eschenbach-dirigent-rettung

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